Gemeinsam für eine neue Innenstadt

Wir brauchen eine gemeinsame Vision und müssen uns gemeinsam auf den Weg machen. In der heutigen Zeit darf man nicht an starren Zielen festhalten und dabei die Realität aus den Augen verlieren, man muss in Bewegung bleiben und neue Ströme aufnehmen können. Aber ohne zu wissen, in welche Richtung man gemeinsam fortschreiten möchte, macht jede Förderung keinen Sinn. Daher ist es unabdingbar, alle Akteure an einen Tisch zu bekommen, ein gemeinsames Komitment zu haben und dann Schritt für Schritt Ideen umzusetzen. Dabei brauchen wir eine*n Citymanager*in, um alle Projekte zu koordinieren. 

Jammern hilft niemals weiter – die „gute alte Zeit“ wird nicht wieder kommen. Die Welt verändert sich immerzu, das Modell der Einkaufsstraße hat sich überlebt. Das ist aber kein Grund, Schuldige dafür zu suchen, noch seine Stadt im Stich zu lassen. Wie wollen wir also hier leben, arbeiten und wo wollen wir anderen Menschen begegnen? 

Ich bin ganz neu im Stadtrat dabei, quasi unbelastet und mit frischem Blick. Ich freue mich auf die Arbeit im Ausschuss für Innenstadtentwicklung und werde diesen mit meinen Fähigkeiten als Kreative bereichern. Mit Zukunftsthemen beschäftige ich mich seit einigen Jahren, ich kann unterschiedliche Perspektiven einnehmen und Lösungen erarbeiten. Ich engagiere mich damit FÜR Grevenbroich, denn ich sehe für diesen Standort sehr viel Potenzial. Die Arbeit im Stadtrat ist ehrenamtlich. Jede*r kann sich dort engagieren, wo er sich am stärksten motiviert fühlt. *Ärmel sind hochgekrempelt* 

Kommentar in Bezug auf den Artikel „City braucht professionelles Management“ vom 25.01.2021 in der NGZ.


Lese-Tipp:

Eine sehr spannende Online Serie zum Thema „Was kommt nach dem Einzelhandel“ gibt es auf der Seite BAUKULTUR NRW. 


Fotocredit: Sebastien Bonneval @unsplash.com