Trauer sucht man sich nicht aus.

Aber man kann sie gestalten.

Verlust ist eine radikale Erfahrung. Er bricht Strukturen auf und hinterlässt Leere. Doch gerade dort, wo Sicherheiten wegfallen, entsteht Raum für etwas Neues. Nicht als Trost, sondern als ehrliche Auseinandersetzung.

Ich bin Britta Preuße. Ich begleite Menschen und Organisationen dabei, einen stimmigen Umgang mit Trauer, Verlust und Abschied zu finden.

Von der Fachlichkeit zur Realität

Meine Verbindung zum Thema Trauer hat zwei Seiten. Sie ist professionell – und sie ist zutiefst persönlich.

  • Der gestalterische Blick: Schon früh beschäftigte ich mich mit Abschied und Endlichkeit. In meiner Diplomarbeit ging es um Särge, später arbeitete ich als Designerin für die Bestattungsbranche. Ich weiß, wie man schweren Themen Form gibt.
  • Die gelebte Erfahrung: Im November 2019 wurde das fachliche Interesse zur Realität. Ich verlor meinen Mann, kurz darauf meinen Job, dann kam die Pandemie.

Aus dieser Doppelperspektive kommt, was meine Arbeit heute bestimmt. Ich kenne die Trauer aus Büchern, aus der Beratung und aus dem eigenen Leben. Ich muss nichts dramatisieren und nichts relativieren.

Ich biete keine Lösungen. Ich halte aus.

In einer Welt, die auf Optimierung und Beschleunigung setzt, wird Trauer oft weggedrückt. Ich arbeite an der Stelle, wo Verlust nicht nur privat ist, sondern auch Arbeit, Kultur und Miteinander berührt.

Mein Versprechen:

  • Ich gebe keine schnellen Antworten.
  • Ich sage nicht: „Das wird schon wieder.“
  • Ich versuche nicht, Trauer zu beruhigen, zu verkürzen oder zu erklären.

Was stattdessen passiert:

Es entsteht ein Raum. Für Widersprüche, Überforderung und Leere. Aber auch für die Klarheit, die sich erst langsam zeigt. Trauer verschwindet nicht einfach. Aber sie kann sich bewegen. Und sich verändern.

Verlust verändert. Und diese Veränderung wirkt.

Gerade im Arbeitskontext werden Trauernde oft schnell als verletzlich oder eingeschränkt gesehen. Ich sehe in der Auseinandersetzung mit Verlust etwas anderes: eine Form von Kompetenz.

Wer durch tiefe Trauer geht, lernt:

  • Ambivalenzen auszuhalten.
  • Gefühle einzuordnen und Prioritäten völlig neu zu setzen.
  • Wichtigeres von Unwichtigem zu unterscheiden.

Ich verbinde fachliche Tiefe mit einem klaren Blick auf das, was Verlust tatsächlich bedeutet – für Einzelne, für Teams und für Organisationen.

Fachliche Tiefe trifft klare Präsenz
  • Ausgebildete systemische Trauerbegleiterin
  • Systemische Coachin
  • Ehem. Leitung der Hamburger Beratungsstelle für Sterben, Tod & Trauer Charon.
„Endlichkeit macht Dinge nicht kleiner, sondern klarer. Sie verändert, wie wir leben, arbeiten und entscheiden.“
Den nächsten Schritt gehen.

Verlust verändert – privat wie professionell. Die Frage ist nicht, ob er uns trifft, sondern wie wir damit umgehen. Ich begleite Einzelpersonen, Teams und Unternehmen dabei, diesen Umgang stimmig und wirksam zu gestalten.

Manchmal kommt Unterstützung auf vier Pfoten

Cooper kam in mein Leben in einer Zeit, in der alles stillstand. Ein Cockapoo – halb Cocker Spaniel, halb Pudel – mit wachem Blick und offenem Herzen. 

Seitdem sind wir ein Team. Cooper begleitet mich in Gesprächen, Workshops und Coachings. Er spürt, was unausgesprochen bleibt, und bringt Ruhe in Räume, in denen es um viel geht: um Abschied, Orientierung, Neuanfang.

Neugierig, verspielt, treu und immer da, wenn es darauf ankommt.

Cooper erinnert mich täglich daran, was Verbundenheit bedeutet: präsent sein, atmen, zuhören – und an die frische Luft gehen.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner