Wenn das Leben aus dem Gleichgewicht gerät, darf erst einmal alles da sein.
Ich kenne Trauer aus eigener Erfahrung.
Ich bin Britta Preuße und begleite Menschen in Zeiten von Trauer, Verlust und Abschied – herzlich, klar und mit einem offenen Blick für das, was gerade da ist.
Wenn ein naher Mensch oder ein Tier stirbt, gerät vieles ins Wanken. Der Alltag fühlt sich oft fremd an, Worte fehlen, und das Umfeld weiß nicht immer, wie es gut unterstützen kann. In solchen Zeiten möchte ich einen geschützten Raum anbieten: einen Ort, an dem Trauer nicht bewertet, erklärt oder beschleunigt werden muss.
Ich arbeite systemisch und personenzentriert. Das bedeutet für mich, dass nicht eine Methode im Mittelpunkt steht, sondern der Mensch mit seiner Geschichte, seinen Beziehungen und seiner ganz eigenen Art zu trauern. Ich höre aufmerksam zu, frage behutsam nach und begleite so, dass wieder etwas wie Halt, Orientierung und ein nächster Schritt entstehen können.
Mein Weg zu diesem Thema ist fachlich und persönlich gewachsen. Schon früh habe ich mich als Designerin mit Abschied, Endlichkeit und Erinnerung beschäftigt. Ende 2019 habe ich meinen Mann Carsten verloren. Dieser Verlust hat mein Leben tief verändert und ist auch der Grund, warum ich wieder in Grevenbroich lebe – in der Nähe meiner Familie. Gerade in Zeiten der Trauer habe ich noch einmal sehr deutlich erfahren, wie wichtig ein tragendes soziales Gefüge ist. Diese Erfahrungen prägen meine Arbeit bis heute: professionell, menschlich und ohne leere Versprechen.
Ich bin ausgebildete systemische Trauerbegleiterin und systemische Coachin. Heute begleite ich vor allem Menschen, die einen Verlust erlebt haben – in akuter Trauer, in späteren Umbruchphasen oder dann, wenn ein Abschied nach längerer Zeit wieder spürbar wird. Auch die Trauer um ein Tier hat bei mir ausdrücklich Platz.
Ein besonderer Teil meiner Arbeit ist die Erinnerungswerkstatt. Dort darf Erinnerung eine Form finden: mit Fotos, Worten, Symbolen und Geschichten – so, dass etwas Persönliches und Bedeutungsvolles entstehen kann.
Auch Organisationen unterstütze ich, wenn Trauer, Abschied oder eine schwere Diagnose das Miteinander im Arbeitsalltag verändern.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass meine Art zu begleiten zu Ihnen passen könnte, freue ich mich auf Ihre Nachricht.
Und manchmal ist auch Cooper dabei.
Zu meinem Leben gehört Cooper, mein Hund. In manchen Gesprächen oder Formaten ist er mit dabei. Viele Menschen erleben seine ruhige, freundliche Art als wohltuend. Ich selbst schätze an ihm seine Präsenz, seine Leichtigkeit und die Erinnerung daran, wie gut frische Luft, Bewegung und ein stilles Dasein tun können.